Neues von der Streufront

8. Februar 2010 von hostmam

Heute früh gesichtet:

- Kanincheneinstreu (Sägespäne aus dem Pressballen)

und

- Vogelsand (sozusagen vom Strand auf die Strasse)

Soll noch mal einer sagen, die Kieler hätten keinen Sinn für Improvisation…

Streust Du noch oder rutscht Du schon?

5. Februar 2010 von hostmam

der morgendliche Weg zum Bus wird immer abenteuerlicher. Mehrere Schichten Schnee übereinander - angetaut und wieder festgefroren – bilden eine Hügellandschaft aus Eis über die ich morgens 250m Richtung Bushaltestelle schliddere und rutsche.

Am Anfang haben fast alle Nachbarn brav geschoben, gefegt und gestreut. Mittlerweile ist der öffentliche Streugutkasten geplündert leer und das Streugut wird seltener und exotischer.

Erst war es mehrheitlich Sand, dann zunehmend auch Asche (hier haben fast alle noch einen Kaminofen) und inzwischen wird so ziemlich alles was krümelig ist ausgestreut:

Neu auf der Bahn ist:

Katzenstreu!

Bin mal gespannt was noch kommt , denn das heutige Tauwetter war wohl nur ein Zwischenhoch (im Büro machte heute der Spruch vom “wärmsten Tag des Jahres” die Runde) und ab morgen friert es wieder….

Irgendwann ist mal Schluss, oder?

4. Februar 2010 von hostmam

Und noch ein Tag Schnee-auf-Schuldach-frei. Allerdings nur für die beiden Grossen. KleinerSohn ist sauer auf das ungerechte Schicksal, dass ihm eine neue Schule mit einem sehr stabilen Dach beschert hat.

Verlängerung verlängert

3. Februar 2010 von hostmam

…und noch ein Tag Extra-Schulfrei. Begründung diesmal – die Schuldächer können nicht rechtzeitig freigeräumt werden.

Erste Spekulationen über einen freien Freitag werden im Hause hostmam geäussert so a la “Lohnt sich ja diese Woche gar nicht mehr”

Ich bin soooo neidisch….

Verlängerte Ferien

2. Februar 2010 von hostmam

Letzte Woche gab es ja Zeugnisse – und ich weiss ja nicht ob es nur mir so geht: ein bisschen bekomme ich auch immer Zeugnisse.

Hah – was soll ich sagen – keine dummen Kommentare über zu schlampig gemachte Hausaufgaben und nicht eine einzige 5 lassen unsere Bilanz aufleuchten. Über die üppigen Verspätungsmeldungen des Töchterchens schauen wir mal ganz geschmeidig hinweg.

Grosser Sohn hatte danach zwei Tage Ferien, kleinerSohn nur einen und das Töchterchen gar nicht. Versteh einer die Schulen…

DAFÜR hat das KuMi heute beschlossen allen Schülern noch einen Tag “Schneefrei” zu geben. Schon erstaunlich was so einige cm Neuschnee bewirken können. Gut das der Göttergatte eh morgen einen Tag frei hat – die Herren Söhne haben auch prompt beschlossen heute gaaaanz lange aufzubleiben, denn sie können ja morgen ausschlafen.

Und nun ratet, wer morgen arbeiten muss ;-)

Generationenproblem

27. Januar 2010 von hostmam

.. nachdem wir neulich ja schon eine spontane Prüfung hatten, nun noch eine Absage – diesmal eine andere der Kinderbetreuerinnen:

SMS auf das Handy des Göttergatten, dass die Dame mit Fieber im Bett liegt und daher um 13 Uhr nicht kommen kann: 11:10 Uhr

SMS vom im Dienst befindlichen Göttergatten gelesen 12:35 Uhr.

Alarmanruf bei der ebenfalls im Dienst befindlichen hostmam: 12:37 Uhr

Telefonanruf beim schon zu Hause befindlichen grossen Sohn: 12:40 Uhr.

Eintreffen hostmam zu Hause: 16:50 Uhr.

Sämtliche Kollateralschäden ignorierend dann mit dem grossenSohn zusammen gekocht und mit dem kleinenSohn Hausaufgaben durchgeguckt: 17:10 Uhr

Dieses Mal ist es gut gelaufen – trotzdem finde ich es SEHR ärgerlich, wenn man/frau per SMS absagt. Auch wenn sich das anscheinend einige Mitmenschen nicht vorstellen können: es gibt Leute die schalten ihr Handy zwischendrin lautlos oder gar AUS!

Memo an mich: Schlüssel nachmachen und dem grossenSohn (aka KönigderSchlüsselverlierer) an die Hand kleben und seinem kleinen Bruder an ein sehr langes, sehr buntes Band binden…nur für alle Fälle.

Nur um es mal kurz gesagt zu haben

24. Januar 2010 von hostmam

die Kommunikation mit Sarka läuft hervorragend:

nette, ausführliche Mails über dies und das – ein paar Fragen, ein paar Antworten – alle paar Tage in die eine oder andere Richtung gesendet – einfach nur nett.

Sie macht sich Gedanken über Anreiseweg und genauen Zeitpunkt und wir haben uns vorgenommen bevor sie kommt, endlich unser zweites Badezimmer fertig zu bekommen.

Leider ist das gar nicht so einfach – eigentlich müsste sich immer einer von uns frei nehmen wenn die Handwerker kommen. So werden wir wohl versuchen, die Hauptarbeiten passgenau auf unseren Osterurlaub zu legen. Schliesslich wollen Göttergatte und grosserSohn da sowieso eine Vater-Sohn-Tour machen. Mal gucken was ich dann mit dem kleinenSohn unternehmen kann.

Geschützt: Kleiner Finger – ganze Hand

24. Januar 2010 von hostmam

Dieser Artikel ist durch ein Passwort geschützt.
Um ihn anzusehen, trage es bitte hier ein:


Best of Babelfish

23. Januar 2010 von hostmam

Aus einem Au-Pair Profil:

“Ich heisse x, ich bin 18 und werde mein Auto-Prüfung im Juli machen. Man sagt dass ich sehr geschlechtsreif für mein Alter.”

ich habe lange überlegt, ob ich das noch kommentiere – aber ich glaub ich kann da nur verlieren

Warum ich gerade heute gerne eine Au-Pair hätte

22. Januar 2010 von hostmam

KleinerSohn ist krank – nicht sehr – aber eben so “angematscht” dass wir ihn nicht gerne zur Schule schicken mögen.

Bloss dass er heute alleine bleiben muss – der Göttergatte hat heute einen Job den nur er machen kann und der unbedingt besetzt werden muss (mal abgesehen, dass sich da auch schon mindestens 2 Kollegen krank gemeldet haben).

Ich habe seit knapp drei Wochen neue Chefs und wenn eines in den letzten Tagen klar geworden ist dann dieses: weniger Stunden ist nicht, Überstunden werden jetzt schon für die nächsten 3 Monate geplant und Teilzeit ohne dass ich das durchprügeln muss kann ich wohl auch vergessen…

Töchterchen hat heute lange Schule und der grosseSohn hat nach der Schule auch noch eine Veranstaltung.

So bleibt kleinerSohn heute mit Telefon und reichlichst Anweisungen und Ermahnungen allein.

JETZT hätte ich gerne jemanden, bei dem ich einfach nur Bescheid sage und darum bitte ab und an ein Auge mit auf den Kerle zu haben…

So gehe ich mit schlechtem Gewissen und einem unguten Gefühl zur Arbeit.