… fand ich einen Beitrag in einem Au-Pair Forum.
Es geht wohl im wesentlichen um ein Mädel, die Au-Pair werden möchte, obwohl sie gerade am Ende einer Borderline-Syndrom-Therapie steht. Frage an die anderen (und an anwesende Gasteltern) war, ob die sich vorstellen können, das das klappt und ok ist.
Hmmm… irgendwie war ich hin und hergerissen. Ich für unsere Familie würde das ablehenen – mein Leben ist schon schwierig genug bei den unvorhergesehenen Problemen…. aber geschrieben hab ich auch nix…ich habe zuwenig Ahnung von der Materie um mir ein generelles Urteil zu erlauben.
Vielleicht ist sie ja anderen einen Schritt voraus, da sie wenigstens um ihre Probleme und Grenzen weiss. Vielleicht?
Was mich dann aber erschreckt hat, war die Handvoll von Au-Pairs die ihr zurieten und erzählten, dass sie selbst vor/während ihrer Au-Pair Zeit an diversen Depressionen o.ä. gelitten haben, bzw. die Au-Pair-Zeit als Therapie oder Testphase gesehen haben…
BITTE? Kindererziehung in fremder Umgebung und in fremder Sprache ist schon so anstrengend genug, da braucht es nicht auch noch „verschärfende“ Bedingungen um an die eigenen Grenzen zu stossen.
Oder sind die “Problem-Mädels“ (jaaa lyncht mich für diesen Ausdruck) nur in diesem Forum überrepresentiert oder geht es allen anderen so wie mir und sie schreiben nix dazu…
Bin ganz schön verunsichert und wenn ich mir dann an die eigene Familiennase fasse: Gestern habe ich bei Mademoiselle in ihrer Abwesenheit das Fenster zugemacht, bevor der Regen alles überschwemmt. Auf ihrem Tisch standen OFFEN mehrere Medikamentenröhrchen…
Ein Blick bei Gughel offenbarte mir und dem etwas geschockten Göttergatten dann, dass es sich um ein Aufputschmittel handelt. Je nach Autor als „mild/leicht“ bis hin zu „Koks aus der Apotheke“ beschrieben. Na danke…. wir bauen gerade unsere Dienstpläne um, um Mademoiselle früher nach Hause schicken zu können.
Ich mag mir gar nicht vorstellen, wenn unser hibbeliger Jüngster das in die Finger bekommt…der hält das dann für lecker Brausetabletten.
Aber das erklärt zumindest ihr hektisches Rumgerenne und die nächtlichen Surforgien… kann die nicht einfach Cola/Kaffee in Massen trinken???
Schlagworte: Au-Pair, Au-Pair Drama, französische Sitten