das ist der komplette Mangel an Interesse an den zu betreuuenden Kindern und deren Bedürfnissen
Sohn2 kommt zwischen 12 und eins nach Hause (wegen der Hausaufgabenhilfe die wir – remember - zwangsweise für kleinenSohn nach der Schule buchen mussten) und Sohn1 jeden zweiten Montag dank einer Sport AG erst um zwei Uhr.
Marleen kocht – Es gab heute mittag für kleinen Sohn und Marleen:
eine heisse scharfe Texaspizza aus der TK (ist eigentlich Göttergattes Notdienstpizza – aber kann sie nicht wissen)
eine ganze Al.di-Packung Wellenpommes (heiss)
eine halbe Packung Al.di Chicken Chips (heiss)
einen Gurken/Tomaten/Mozzarella-Salat
Sohn2 hat erwartungsgemäß nur von Position 2 und 3 gegessen. Der Rest enthält Gemüse – und damit kann man ihn nur unter verschärften Bedingungen locken.
Sohn1 erhielt nach der Schule (und nach 1 Stunde SportAG und 1 Stunde Schwimmschulunterricht)
Reste kalter Pommes
Rest kalte Pizza
Rest kalte Chicken Chips
Rest Salat
Ist das wirklich soooo schwer? Im Gegensatz zu seinem kleinen Bruder findet er heisse Pizza geradezu elefantös lecker…
Wir halten fest:
Hausaufgabenbetreuung ist an Schule/Eltern abgegeben ;
Schulranzenkontrolle machen Eltern;
Mittagessen klappt nur bei einem Kind (an anderen Tagen wird nur für Sohn1 gekocht – Sohn2 IST ein schwieriger Esser – aber Pasta isst er immer!)
Kinderwäsche klappt meistens – aber auch nicht immer
Kinderzimmer aufräumen oder zum Aufräumen nötigen: njet
generelles Aufräumen: doch – ist besser geworden – nicht gut – aber besser
Kommunikation mit den Kindern: NEIN (kleiner Sohn singt jetzt immer wenn sie ihn zur Schule begleitet – sonst wäre es so langweilig)
Spielen mit den Kindern: NUR mit kleiner Sohn, nur bei schönen Wetter und nur kurz
Hund unter Kontrolle: NJET – wir schauen dem Hund zu wie er in den Garten flitzt und mangels der notwendigen Mittagsrunde dort erledigt, was Hunde halt so machen.
Woher wir das wissen? Göttergatte liegt mit einer massiven Hals/Mandel/Kehlkopfentzündung darnieder – aber Ohren und Augen sind noch ganz gut. Hände auch – deswegen ist die Küche morgens gemacht gewesen und nach Marleens Kochorgie auch wieder. Leider hat er das Mittagessendrama erst sehr spät entdeckt – da hatte sich der grosse schon selbst versorgt.
Und ja diverse andere Dinge sind auch erledigt….
Keine Sorge – für mich ist auch noch reichlichst zu tun geblieben – z.B. mir den gesammelten Schultag von beiden anzuhören und zu kommentieren – das konnte nämlich bislang weder Göttergatte (mangels Stimme) noch Marleen (mangels Sprachverständnis und Interesse). Und ein bisschen einkaufen, ein bisschen putzen (Backofen – bääh) und ein bisschen Wäsche waschen….und….
.
Wie muss sich ein Kind fühlen, dass den ganzen Nachmittag mit einem Erwachsenen verbringt, der sich offensichtlich NULL aber wirklich NULL für seine Bedürnisse interessiert? Der sich nicht mal bemüht, eine gemeinsame Sprache zu erlernen? Der nur in zwei-Wort Befehlen oder zwei-Wort-Fragen angesprochen wird? Soviel kann ich abends gar nicht sabbeln wie da aufzuholen ist.
Teilzeit klingt immer verlockender
Schlagworte: 3-Monats-Tief, amerikanische Sitten, Au-Pair, Au-Pair Frust, Au-Pair-Aufgaben, Gasteltern, Grundschule, Sprachprobleme
30. März 2009 um 21:58 |
3 Worte: Schmeiss die raus!
Das haben weder Deine Kiner noch Deine Nerven verdient, sich mit so jemandem rumschlagen zu muessen.
30. März 2009 um 22:15 |
Dagegen ist meine klitzekleine Gastmutterdepression die reinste Kinderkacke.
Hey, ich drück dich.
30. März 2009 um 22:26 |
@tonari: Danke, das kann ich gebrauchen (auch wenn der Göttergatte das schon reichlichst tut
)
@luna: ich bin da hin und her gerissen – denn für reine Schlüsselkinder sind die beiden Rabauken wohl noch zu klein und mein Job lässt für die nächsten 2 Monate kein Teilzeit zu. Ab Ende Mai haben wir dann wohl wieder den heiss ersehnten „finnischen Einfall der Ex-Au-Pairs“ und alles wird gut. Nur bis dahin sind es noch 8 lange Wochen und die Jungs leiden (natürlich laut und schön nach aussen hin – wie es sich für echte „wilde Kerle“ so gehört) im Moment sehr unter der mangelnden Aufmerksamkeit.
30. März 2009 um 22:32 |
Ich habe schon seit längerem das Gefühl, dass Marleen euch nicht mag. Sich selbst aber auch nicht und ihr Leben fühlt sich für sie gerade Scheiße an.
Auf mich macht sie den Eindruck einer vollpubertierenden Sechszehnjährigen, die in ihrem Elternhaus wenig Grenzen gesetzt bekam und völlig verwöhnt ist.
Es tut mir so leid, dass die Situation zur Zeit für euch so unerträglich ist.
30. März 2009 um 22:38 |
Oh…sie selbst äussert ein ums andere Mal (aber nur mir gegenüber – mit den anderen spricht sie fast nie) dass sie sich hier sehr wohl fühlt. Sie hat angefangen ihre Urlaube zu planen. Aber das mit der Pubertantin hab ich schon , dass brauch ich nicht zu importieren
Und mit 23 sollte man da eigentlich drüber hinweg sein. Ich denke sie will es aussitzen – nur ich/wir können es nicht…
30. März 2009 um 23:07 |
Sie ist dreiundzwanzig?
Ach, du heilige Schei*e!
Ja, dann will sie das aussitzen, da hast Du recht!
31. März 2009 um 10:08 |
Mannomann,
das hört sich nicht so an, als ginge es so weiter ….
Aber das hört sich eigentlich so an, als wäre eine Tagesmutter eine ziemlich gute Alternative. Denn es geht ja vor allem um
- Schulweg
- Essen
- Kümmern
und das können ältere Damen / erfahrene Mütter doch besonders gut.
Kannst Du nicht mal in der Kirchengemeinde (Caritas/AWO) o.ä. fragen, ob dort nicht eine rüstige Renterin ist, die Deine Jungs nachmittags von 12 bis 17 o.ä. betreut?
Ich finde bisher keine gute Alternative zum AuPair, weil ich meist einen Babysitter für abends (mind. 3 Tage in der Woche, meist bis 22/23 Uhr) brauche. Da findest Du weder ältere Damen noch kannst Du Schülerinnen engagieren….
Aber für Dich könnte eine Tagesmutter doch wirklich eine Alternative sein!
31. März 2009 um 23:32 |
Leider sind qualifizierte Tagesmütter hier oben nicht sehr üppig gestreut und betreuen weitgehend Krippenkinder. (hab schon nachgefragt)
Meine älteste hatte damals eine (fantastische) Tagesmutter – allerdings hatten wir vorher x andere private Tagesmütter angeschaut – au weia.
Hier zeichnet sich gaaaanz langsam zumindest eine Lösung ab Mai ab.
1. April 2009 um 09:35 |
oh je….da heißt es aber Augen zu und durch , so schnell ist sicherlich keine andere Lösung zu finden!
Sehr schade finde ich das die Jugendlichen / jungen Erwachsenen die Chance nicht ergreifen um Erfahrungen zu sammeln, um die Sprache zu lernen!… *Kopfschüttel*…
Ich freu mich schon auf die Suche nach einem geeigneten AuPair wenn mein Töchterlein in die Schule kommt!….auf So ein Glück wie mit meiner bisher Einzigen werde ich nicht hoffen können!
Halt durch Hostman , dir fällt mit Sicherheit eine Lösung ein!
LG Bonafilia