und ich leide durchaus mit ihr.
Possum – die sich aus Zeitgründen gegen Kommentare und damit deren Bearbeitung entschieden hat – hat einen Sohn der auf Katze reagiert – und zwar heftig. Und neuerdings auch auf Pferd – wie man hier lesen kann.
Und wenn ich das so lese, denke ich zürück – an grosser Sohns Asthmaattacken und Kratzorgien jedesmal wenn Töchterlein vom Reiten kam. Er ist schon mit Neurodermitis geboren und das Asthma hatte sich langsam schleichend im zweiten Lebensjahr zu Wort gemeldet.
Was hatten wir nicht alles probiert – die Meerschweinchen (auf die er auch reagierte) in einen Aussenstall verbannt und diesen frostfest gemacht.
Das Töchterlein genötigt, sich ausschließlich im Wirtschaftszimmer (das eine Tür nach draussen hatte) umzuziehen und anschließend zu duschen – das ganze natürlich kombiniert mit einem Wirtschaftszimmerbetretungsverbot für “ Häuptling keuchendes Huhn“
Im neuerbauten Haus nur Holzfussboden verlegt und wahre Wischorgien veranstaltet. Pollenschutzgitter an den Fenster und alle seine Sachen immer in den Trockner (um evtl bestehende Pollen auszufiltern)
Half alles nix – Töchterchen hat sich eines Tages entschlossen das Reiten aufzugeben – sie wollte einfach diese Verantwortung nicht mehr tragen – und ich bin ihr bis heute zutiefst dankbar dafür dass ich es ihr nicht verbieten musste…. und dann wurd es endlich beherrschbar.
Bis heute haben wir einen nicht unerheblichen Vorrat an Kortison im Haus, beherrschen mühelos das Laden eines Pariboys im Halbschlaf und können in jedweden Zustand Fenestiltropfen abzählen.
Es wird besser – sehr langsam – immer wieder unterbrochen von zur Zeit Birkenpollenausgelösten Asthmaproblemen – aber es wird besser…..
Nur gut wird es nie – es gibt keine bekannte Methode Asthma zu heilen…
Übrigens – auf Hund (und speziell unseren) reagiert er überhaupt nicht – erstaunlich nicht?
Also Possum – auch wenn Du das wohl nie liest – DU hast mein Mitgefühl – ich hab eine Vorstellung wie es Dir geht – aber es WIRD besser – je älter sie werden, desto fitter werden sie und umsomehr lernen sie damit umzugehen. Übrigens: wir hatten mit grosserSohn eine Kur (auf Rügen) vor seiner Einschulung – es war GROSSARTIG und hat SEHR geholfen… nur zu empfehlen
Schlagworte: Asthma
3. Mai 2009 um 13:53 |
Hier das Possum….
Danke für die lieben Worte! Es war gestern wirklich nicht schön zu sehen, wie extrem er angeschwollen ist. Wir werden jetzt erstmal einen weiteren Test machen um 100% sicher zu sein, ob es wirklich das Pferd war oder vielleicht nicht doch die bloße Anwesenheit der Schafe oder sehr zeitverzögert die Karnickel. Und dann will ich Notfallmedizin haben. Viel Notfallmedizin. Und dann werden wir entscheiden müssen, ob Kind Nummer Eins und ich beide unser Pferdehobby aufgeben müssen.
Wo wir bei aufgeben sind…braucht jemand im Bereich Berlin eine wirklich liebe, anhängliche, freigängige Schildplattkatze???
3. Mai 2009 um 15:31 |
Oh, ich kann das alles sehr, sehr gut nachvollziehen.
Unser Sohn hatte als Kind Pseudokruppanfälle, die sich glücklicherweise verwachsen haben. Aber der Stress, der sich bei mir angesichts der Atemnotattaken eingestellt hat, den vergesse ich so schnell nicht.
Und das Töchterlein leidet unter Neurodermitis. Kommt in Schüben udn wird meist durch Zitrusfrüchte ausgelöst. Und das Zeug, speziell Zitronensaft, steckt gut unkenntlich gemacht in so manchem Lebensmittel. Also immer das Kleingedruckte lesen.
5. Mai 2009 um 13:49 |
Als Neurodermitiker mit Asthma seit Kindheitstagen kann ich das Lied mitsingen.
Was den Hund angeht, kurioserweise ist man immer nur auf einen bestimmten Hund allergisch, nie auf alle. Ich lebe in friedlicher Koexistens mit unserem Möter. Nur bei nassem Hund bleibt mir die Luft weg.
Katze und Meersau ist das gleiche Fell, geht gar nicht.
Wiedrum ein Wunder, Katzen, die Freigänger sind, haben ein anderes Fell, das geht meist.
Bei Stalltieren wie Pferde etc. sind es meist der Staub und die Hautschuppen und das Heu und Stroh, was die Allergie auslöst.
Ich bin seit Jahren ziemlich beschwerdefrei, weggemacht hat es ein Heilpraktiker.
Zur Neurodermitis:
Zitrusfrüchte, Erdbeeren und Tomaten möglichst meiden. Ebenfalls weißen Industriezucker, künstliche Farb- und Aromastoffe (gibts ja zum Glück kaum noch)
Aber damit hör ich dann schon auf, weil die meisten das vermutlich eh wissen oder auf reine Schulmedizin schwören