Ortskenntnisse…oder ähhh wo bin ich hier denn gelandet?

By hostmam

es ist ja nicht so dass ich mich wirklich gut in der Welt auskenne (@die üblichen Verdächtigen – ich sach nur „Kuala Rumpur!“) aber zumindest weiss ich schon relativ lange so ungefähr wo welche Stadt in Deutschland liegt.

Und das nicht nur weil ich auch zur „Generation Interrail“ gehöre.

Und ich bilde mir ein in jedem – und wirklich jedem – Land dass ich besucht habe mich zumindest grob räumlich orientiert zu haben. Das heisst ich wusste zumindest ungefähr welche Großstädte in der Umgebung etwa wie weit weg sind.

Ist das so unüblich?

Tiina fragt mich heute wie weit weg Hamburg von uns aus ist – und neulich hab ich mitbekommen wie sie H. fragte wie weit deren Heimatstadt (selbst für finnische Verhältnisse nicht soooo klein) denn von Helsiniki wäre….

Ist es im Zeitalter von Navigationsgeräten und Internet nicht mehr üblich mal auf eine Karte zu gucken?

Wie macht ihr es wenn ihr auf Reisen geht – schaut ihr vorher wo genau euer Urlaubsort ist – oder ist es nicht so wichtig, da der Transport dorthin ja schon organisiert ist?

Wundere ich mich gerade über etwas was inzwischen absolut üblich ist?

 

Nachtrag: der Göttergatte erzählt gerade, dass er mit Tiina beim Abholen (damals aus Bremen) natürlich durch Hamburg musste und er ihr dort dies und jenes vom Auto aus gezeigt hat… unter anderem die startenden und landenden Flugzeuge in Fuhlsbüttel. Soweit dazu

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8 Antworten zu „Ortskenntnisse…oder ähhh wo bin ich hier denn gelandet?“

  1. nosupermom sagt:

    Also, in Deutschland kenne ich mich schon recht gut aus, so dass ich wenigstens weiß, wo ich ungefähr auf einer Landkarte suchen muss, wenn es sich nicht gerade um einen Ort mit einem komplett generischen Namen handelt, wie Neustadt oder Mühlhausen.

    Wenn ich ins Ausland fahre, weiß ich auch immer gerne, wo ich ungefähr bin. Alles andere würde mir seltsam vorkommen, so wie in „Wo warst du denn im Urlaub?“ – „Weiß nicht, muss erst die Fotos entwickeln lassen.“

    Das hat für mich auch etwas mit Interesse für das Gastgeberland zu tun.

    • hostmam sagt:

      Ich find es halt auch schon als Teil der Vorbereitung nett auf Karten zu gucken – auch wenn das manchmal zu völlig falschen Schlüssen führt. So hatten wir vor Jahren anhand der extrem dünnen Besiedelung die „Salisbury Plains“ in GB als das perfekte Kurzwandergebiet auserkoren.
      Bis wir dort ankamen – dünn besiedelt ist es tatsächlich – nur die Schilder „Tanks crossing“ und die vielen Sperrgebiete sprachen dann doch gegen „wild-campen-und-morgens-loswandern“.
      Aber grundsätzlich find ich Karten gucken immer noch coool…

  2. kanadafrau sagt:

    eigentlich weiß ich ganz gut, welche stadt wo loegt (zumindest in D und CDN ;) ), allerdings bin ich recht schlecht darin, entfernungen zu schätzen (besonders in CDN ;) ). aber dafür ist mein guter freund google map zuständig :P . eigentlich gehört es für mich schon dazu, bevor ich irgendwohin fahre, mal in eine karte zu sehen, um mir annähernd ein bild machen zu können.

  3. Astrid sagt:

    Hallo!

    Auch ich schau immer auf die Karte (Papier oder WWW).
    Aber noch einen kleinen Tipp, diese Spiele sind selbst für Auskenner klasse (und lassen sich auch ohne Sprachbarrieren spielen)
    - Ausgerechnet Buxtehude (Huch – Deutschland
    - Ausgerechnet Uppsala (Huch-Europa)
    - Finden Sie Minden (Kosmos – Deutschland)
    - Europa (Kosmos – Europa)
    Such mal bei Amazon..Wir spielten neulich das Europa von Kosmos und so im Osten von Europa hatte ich einige weisse Flecken, dafür konnte ich den Vatnajöküll genau punkten (Kunststück nach einem Urlaub in Island)
    Gruß, Astrid

  4. mummelle sagt:

    Und nicht nur das…. Ich schau auch nach wo meine Aupair herkommen, mit website der Stadt und allem was dazu gehört. Ich will doch wissen, was los ist und das erwarte ich von meinen Aupair auch…
    Bin ich nun altmodisch??

  5. A-L sagt:

    Ich mach das auch gern :)
    Ich reise zwar auch mal gern los ohne genauen Plan wo ich hin will, aber das sind dann mehr so -WirGehenJetztTrampenUndCouchSurfenTripps – die lassen sich schlecht planen..
    Vor meinem Au-Pair jahr wusst ich ALLES über die stadt und konnt selbst die wichtigsten strecken (vom haus zum meer, vom haus in die stadt) und so schon :D (ich geb zu, DAS war übertrieben… )

  6. zimtapfel sagt:

    Ich hab schon als KInd gern und oft stundenlang im Atlas geblättert und wusste später überall, wo ich hinkam, relativ gut Bescheid, wo ich bin und was so drumrum ist. Aber mir ist schon oft aufgefallen, das das nicht unbedingt Standard ist. Wenn ich verreise, gucke ich mir selbstverständlich ziemlich genau an, in welche Gegen des Landes ich fahre. Hat auch was mit Vorfreude zu tun. Aber ich kenne auch solche Leute: Ich fahre im Urlaub nach Spanien. Wohin denn da? Ans Meer!

  7. Daniela sagt:

    Also ich schau mir bevor ich ins Ausland gehe natürlich die Karte an um eine grobe Orientierung zu erhalten, aber ich muss gestehen dass ich dann durchaus auch wieder die Hälfte der Infos dazu vergesse. Ich merk mir die Karte in etwa optisch (alla Toronto (da arbeitet momentan mein Bruder) liegt doch nördlich von dieser Seengruppe – Fredericton (da lebt eine Freundin) ist dann östlich Richtung Küste)

    Nur bei den Entfernungen kann ich mich dabei massiv verschätzen – So wollte ich meinen Bruder mal bei meiner Freundin vorbeischicken mit den Worten „Ist doch nicht weit“. Sind ja auch nur 1400km …

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