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Was hat sie erwartet?

13. Juli 2009

Ist doch immer wieder schön nach Hause zu kommen…*ironisch-die-Augenbraue-hochzieh-und-einen-Moment-Mr.Spock-beneiden*

Schon an der Tür empfängt mich Tiina mit den Worten „Sohni hat die Tür kaputt gemacht“! Der Ton macht hier die Musik – er ist laut – er ist aggresiv – und sie sieht aus wie…. hmmm … wie jemand der sich jetzt gerade freut dass jemand anders mächtig Ärger bekommt.

Jau – die Tür ist kaputt – genauer gesagt eine von diesen fiesen Butzenscheiben unten hat einen schönen Sprung – mehrere Sprünge genauer gesagt. Kaputt ist sie schon länger und genauso lange bitten wir alle die Tür nicht so zu zuschlagen. Daran hat sich bisher niemand gehalten – auch Tiina nicht.

Sohni ist nicht zu sehen – liegt oben in seinem Zimmer in einer Ecke und wartet auf das Donnerwetter. Nein – er habe da nix eingetreten  und auch nicht mit der Hand gehauen und auch nicht reingebissen erklärt er mir. Er habe die Tür zugeschlagen als sein Freund gegangen ist und dann hat es dann so ein komisches Geräusch gegeben.

Tiina hingegen sagt mir Sohni habe wohl dort reingetreten, weil sie nicht schnell an der Tür war (sie habe ein schwieriges Telefongespräch annehmen müssen) – aber gesehen hat sie es nicht….

Ich war nicht dabei – finde es aber interessant, dass Tiina anscheinend Dinge weiss, die sie nicht gesehen hat. All das stört mich nicht so sehr wie ihr Gesichtausdruck – der verheisst nix Gutes für die Kinder. Dass sie mit Sohni (der ein entsetzlicher Dickkopf sein kann) nicht klarkommt weiss ich – aber das war mehr als „nicht mögen“ oder „nicht klarkommen“

Später im Gespräch gibt sie zu den Sohn die Treppe hochgeschoben zu haben (geschubst sagt der und ist mehr über den Akt an sich als über irgendwelche blauen Flecken empört – wer lässt sich schon gerne herumschubsen) und demonstriert es mal eben am Koboldzwerg der prompt die Sirene anstellt.

Nur noch morgen….

 

PS… Zumindest hat das krampfhafte Gut-Wetter-machen aufgehört

Da bin ich ja mal gespannt

12. Juli 2009

ob das was wird.

Tiina hat ja neulich den Flug für nächsten Mittwoch gebucht – sagt sie….

Nun fragen wir uns seitdem ob sie wirklich gebucht hat. Erstens hat sie uns ja ewig vorgejammert, sie habe gar kein Geld zu buchen – hat aber seitdem weder ihre Kontoverbindung fürs Au-Pair Taschengeld rübergerückt (ich hatte ihr durchaus gesagt, was ich für eine Auslandsüberweisung alles brauche) noch nach Bargeld gefragt.

Ich lass diesen Punkt mal so laufen – wir können dann ja vor dem Abflug eine Gesamtrechnung aufmachen.

Und zweitens hat sie nix ausgedruckt. Unser Drucker ist ein bisschen zickig. Auf alle Fälle weiss ich halt sicher, dass da letzte Woche schon als erste Seite das Papier mit dem Kritzel oben in der Ecke drinlag – so wie jetzt. Also nix gedruckt. Irgendwie hab ich das so in Erinnerung dass es Sinn macht, für online-Tickets die Bestätigung auszudrucken. Auch das hatte ich ihr im Vorwege gesagt und ihr gezeigt, wo das Druckerkabel ist.

 

Hmmm… Mittwoch also.

Seit einigen Tagen wird hier ab-so-lut „gut Wetter“ gemacht. Demonstrativ sich um die Jungs gekümmert, bis nachts um halb zwei Torte gemacht und anschließend nachgefragt, ob sie zu laut dabei gewesen wäre.

Wir vermuten im Moment, dass sie gar nicht gebucht hat und wir das erst kurz vorher erfahren.  Da sie ab Hamburg fliegt, hatte ich ihr ja auch den Transport dorthin zugesagt.

Allerdings habe ich jetzt doch eventuell (nix genaues weiss ich noch nicht) für Mittwoch vormittag einen Jobtermin dazu bekommen. Wie gut dass es bei uns einen hervorragenden Flughafenbus gibt. Fährt direkt von unserem Hauptbahnhof, hält nur einmal zwischendrin und endet direkt vor den Terminals. Ist eigentlich noch bequemer als selbstfahren, da die Parkhäuser in Hamburg alle mehr Fussmarsch als diese Variante erfordern.

Also werde ich ihr am Dienstag abend sagen, dass ich sie nicht fahren kann und ihr deshalb morgen die Fahrkarte für den Flughafenbus bezahlen werde.

Und dann schaun wir mal was passiert….

Und ich dachte schon es läge an mir….

9. Juli 2009

Gestern abend

hostmam daddelt an ihrem Schleppi rum und Tiina hat sich ebenfalls am Tisch niedergelassen, um unter vielem Seufzen nun (endlich!) einen passenden Flug zu suchen.

 

Nach einer Weile ist ein passendes Exemplar gefunden – aber sie teilt mir mit dass der leider an dem Termin ist, den ich von vorneherein als „schwierig aber machbar“ eingestuft hatte.

Nun denn, „schwierig“ ist meine Spezialität und also gebe ich die Parole:  “kein Problem“ aus. Sie hackt also munter drauf los.

Fünf Minuten später

Tiina: „Ich brauche da so eine xxx-Card“

hostmam: (fühlt sich nicht angesprochen und sagt nix, bemüht sich ein ABSOLUT neutrales Gesicht zu machen, bringt ihre Körpersprache unter Kontrolle und verfällt spontan in so eine Art dreissig-Sekunden-Alarmstarre – schließlich hab ich ja gelernt, dass egal was ich sage, ich hinterher an allem Schuld bin)

Tiina einige Minuten später: „Da steht ich brauche eine xxx-Card – brauche ich die wirklich?“

hostmam: (begibt sich unvorsichtig aus der Deckung) „weiss nicht“

Tiina: „Da steht was von Online-Check-in. Wie geht denn das?“

hostmam (wird virtuell sehr blond):“ Weiss nicht – ist neu – nie gemacht!“

Tiina: „Brauch ich da eine Fahrkarte?“

hostmam“ ICH WEISS ES NICHT! – das wird da sicher irgendwo stehen…“

Tiina: „Komisch auf dem Flug hierher musste ich gar nichts vorzeigen..“

Tiina hackt munter weiter und ist anscheinend jetzt zum eigentlichen Buchungsvorgang gekommen. H. betritt den Raum. Die Damen könnten jetzt ja auf Finnisch parlieren, aber das hatten wir ja gebeten in unserer Anwesenheit zu lassen und ausser mir ist inzwischen kleinerSohn im Wohnzimmer.

Tiina zu H. : Da steht ich brauche eine xxx-Card – nicht dass die mich aus dem Flugzeug schicken so ohne xxxCard

H.: Brauchst Du nicht, ich hab da gestern gebucht – es geht auch so

Tiina: aber das steht da!

H.: Das ist NUR für wenn du oft fliegst.

Tiina: aber es steht doch DA!

H.: Brauchst Du wirklich nicht!

Tiina: Sicher?

H.: Sicher!

 

Tiina fängt augenscheinlich an zu buchen, holt ihre Kontokarte (oder so) raus und tippt wie wild. H. ist immer noch da und guckt ihr über die Schulter

Tiina: Warum ist das jetzt alles wieder weg was ich eingegeben habe?

H.: Weil Du auf „Enter“ und nicht auf „Weiter“ geklickt hast

Tiina (bitte einen hochempörten Tonfall vorstellen – so als ob Dir gerade unterstellt wird Du hättest Weitwurf mit Babyrobben geübt oder so): HAB ich NICHT!

H.: Dohoch – hast Du

Tiina: Hab ich nicht

**bitte hier zwei Wiederholungen des o.a. Dialogs einfüllen – Mütter von Spielplatzkids kennen so etwas – „Du hast meine Burg kaputt gemacht „  – „hab ich nicht“ – “ doch“-  “hab ich nicht“

Kurz vor der Stelle an der auf dem Spielplatz meist Schaufeln zu Waffen umfunktioniert werden mischt sich kleinerSohn ein:

„Doch Tiina – wenn dass durch Klicken nicht weg geht und durch „Enter“ geht es weg - dann hast Du geentert – eine andere Lösung gibt es nicht“  - steht auf und geht raus.

 

Danke mein Sohn, Du hast ein wahres Wort gelassen ausgesprochen - ich dachte ja es läge an mir, dass egal was ich sage oder nachfrage erstmal alles abgestritten wird.

Ortskenntnisse…oder ähhh wo bin ich hier denn gelandet?

8. Juli 2009

es ist ja nicht so dass ich mich wirklich gut in der Welt auskenne (@die üblichen Verdächtigen – ich sach nur „Kuala Rumpur!“) aber zumindest weiss ich schon relativ lange so ungefähr wo welche Stadt in Deutschland liegt.

Und das nicht nur weil ich auch zur „Generation Interrail“ gehöre.

Und ich bilde mir ein in jedem – und wirklich jedem – Land dass ich besucht habe mich zumindest grob räumlich orientiert zu haben. Das heisst ich wusste zumindest ungefähr welche Großstädte in der Umgebung etwa wie weit weg sind.

Ist das so unüblich?

Tiina fragt mich heute wie weit weg Hamburg von uns aus ist – und neulich hab ich mitbekommen wie sie H. fragte wie weit deren Heimatstadt (selbst für finnische Verhältnisse nicht soooo klein) denn von Helsiniki wäre….

Ist es im Zeitalter von Navigationsgeräten und Internet nicht mehr üblich mal auf eine Karte zu gucken?

Wie macht ihr es wenn ihr auf Reisen geht – schaut ihr vorher wo genau euer Urlaubsort ist – oder ist es nicht so wichtig, da der Transport dorthin ja schon organisiert ist?

Wundere ich mich gerade über etwas was inzwischen absolut üblich ist?

 

Nachtrag: der Göttergatte erzählt gerade, dass er mit Tiina beim Abholen (damals aus Bremen) natürlich durch Hamburg musste und er ihr dort dies und jenes vom Auto aus gezeigt hat… unter anderem die startenden und landenden Flugzeuge in Fuhlsbüttel. Soweit dazu

Verhaltene Ruhe

7. Juli 2009

so kann man die Stimmung im Hause hostmam zur Zeit beschreiben. Alle bemühen sich aus dem Weg zu gehen, alle bemühen sich zumindest den Mindeststandard im Umgang aufrecht zu erhalten.

Nur manchmal bricht es durch.

Tiina sucht nach Flügen – da auch wir das schon getan haben ist uns durchaus klar dass ein unter-100-Euro-Schnäppchen nicht zu bekommen ist. Allerdings hat Tiinas Ausgabeverhalten (Disney-Koffer-für den Koboldzwerg, ein nigelnagelneues Laufrad für den Koboldzwerg etc…) bislang nicht den Schluss zugelassen, dass Geld ein echtes Problem sei. Und für das Au-Pair-Geld (immerhin rund 300 Euro) ist da ohne grosse Probleme was zu bekommen.

Jeden Abend setzt sie sich ins Wohnzimmer mit ihrem Laptop und dann wird gesucht und geseufzt. Göttergatte verzieht sich schon immer, aber ich lasse mich ungern vertreiben. Aber nein, auch ich frage sie nicht, wie sie vorankommt. Das Ganze endet gestern mit ihrem Stoßseufzer „Ich komme wohl nie hier weg“.

„Doch“ hab ich ihr erklärt und das müsse sie vor Ende des Monats schaffen, denn dann seien wir alle für einige Tage weg und keiner könne sie zum Flughafen fahren (wir haben ihr angeboten sie nach Bremen – ca. 300km zu fahren, das der irische Billigflieger dort zu nachtschlafender Zeit startet)

Und dann durft ich mir (mal wieder) anhören, dass das alles unsere Schuld sei. Denn wenn sie nicht einen festen Rückflug sondern ein offenes Rückflugticket gebucht hätte, dann hätte sie das Problem nicht ????? Und überhaupt, sie hätte gar kein Geld um zurück zu fliegen schließlich müsse sie in Finnland ja auch etwas zu essen kaufen!

Hmm…. ich hab sie doch gefragt, ob sie wirklich ohne Reserven, ohne Plan B und ohne irgendeine Absicherung mit Kind in ein anderes Land gereist sei und einfach gehofft hat, dass alles gut geht?

NEIN- natürlich nicht – sagt sie – aber vermutlich ist genau das passiert. Wie eine 18jährige (entschuldigt ihr das draussen – ist mehr im übertragenen Sinne gemeint – ich WEISS dass es auch 18jährige gibt die NICHT so sind – ich kenne sogar einige!) hat sie so ohne einen Gedanken an die Zukunft einfach angesichts der billigeren Preise in Deutschland Geld rausgehauen und weiss jetzt nicht wie sie es machen soll…

 

Und ich weigere mich das mein Problem sein zu lassen. Die Betreuung der Jungs läuft in akzeptablen Bahnen aber ich bin mir sicher, sobald wir es noch einmal versuchen, geht es wieder los.

Und ehrlich gesagt, dieses Dauergeheule vom Koboldzwerg – egal ob er essen soll, geduscht wird, aufs Töpfchen soll, ins Bett soll, egal-was-soll geht mir höllisch auf die Nerven. Und Mutter lässt heulen…. sie hat mir mal erklärt sie würde bestrafen, indem sie mit Kind nicht mehr redet. DARÜBER komm ich immer noch nicht weg.

 

H. die fleissig am arbeiten ist, hält sich so gut sie kann aus der Angelegenheit heraus. Ist lieb und nett und versucht keine Partei zu ergreifen – sehr vernünftig finde ich…..

 

 

 

 

Wie man „Ausländer“ beeindrucken kann

4. Juli 2009

- is eigentlich ganz einfach.

Eine Runde Wochenendeinkauf bei Feinkost Al.brecht am Samstag mittag machen und dort mal an der Kasse zeigen wie schnell dat gehn kann.

Beeindruckt speziell unsere NEU-Au-Pairs immer wieder (höhö – ich mach das ja nicht zum ersten Mal – und die Kassiererin schon gar nicht – die ist schon zu Nummerntippzeiten da gewesen)

Halt – ruft da der aufmerksame Leser – welche Neu-Au-Pair. Schließlich war Tiina ja schon zweimal in Deutschland Au-Pair und dann sollte sie das ja schon kennen.

Tja – das hat mich auch gewundert – was immer sie in den vorherigen Familien gemacht hat – Einkaufen war ziemlich sicher nicht dabei.

 

H. findet speziell diese Einkauferei immer noch coooool – ich kann mich dem nur sehr eingeschränkt anschließen. Ist mehr Bodybuilding für Mütter.

Erst alles in den Wagen, dann vom Wagen aufs Band, dann vom Band in den Einkaufswagen, ins Auto, aus´m Auto und in die Schränke.

Damit wäre jede 1-Kilo-Packung Milch exakt 6mal bewegt worden. Und da bei uns ja etwas grössere Mengen einkauft werden gibt das viele Muckis.

Nicht schon wieder!

3. Juli 2009

Der kleine Ausflug am Mittwoch hat mir nicht nur diverse neue Joberkenntnisse beschert sondern auch dank des Zugs im Zug eine nette kleine Sommererkältung. Gestern morgen war ich nur verschniebelt aber gegen nachmittag fing der Hals an zu kratzen. Heute morgen war ich dann gut heiser und hatte eine Stimmlage wie diese Dame  :-)

Mein Job ist relativ telefonlastig und wir hatten heute früh einen Termin mit Chef….Der hörte sich mein Gekrächze geduldig an, arbeitete mit uns den Entwurf durch und beschloss die Veranstaltung mit der Anweisung ich möge bitte nach Hause gehen und mich auskurieren. Sonst stecke ich noch die ganze Mannschaft an oder falle komplett aus.

Nun ja… ich bin dann auch tatsächlich gefahren, nachdem die lieben Kollegen mich ja schon morgens loswerden wollten (hat da jemand „Schweinegrippe“ gesagt?)

So kam es dass ich unerwartet um kurz nach zwölf zu Hause per Rad ankam, dass am Fenster von Tiina und Koboldzwerg (Gardine zu = Koboldzwerg mach Mittagschlaf – bin ich halt leise) vorbeischob und über die Terrasse ins Haus kam. Im Wohnzimmer empfingen mich Sohni und Sohn2 gutgelaunt und mit der Anweisung ich möge bitte leise sein – Tiina und der Koboldzwerg würden schlafen….

Tiina schläft ??????????????????????????????????????!!!!

Ein kurzer Blick auf die Uhr – es ist nach zwölf – sprich Arbeitszeit. Nein bestätigt kleiner Sohn er hätte noch nix gegessen, Tiina hätte nur gesagt, sie wolle noch ein bisschen schlafen und wäre wieder in ihr Zimmer gegangen.

hmmm… also erst mal raus aus den verschwitzten Klamotten und noch einmal bei den Jungs nachgefragt. Ja – sie hätte sich hingelegt – vorhin schon.

Um viertel vor eins erscheint die Dame – ich gebe zu ich war nicht besonders laut um mir mal anzuschauen wie lang das wohl geht – allerdings waren die Jungs so wie immer – nicht besonders laut aber von mucksmäuschenstill kann nun wirklich keine Rede sein. (den Zustand erreichen sie nur im Tiefschlaf und kleinerSohn nicht mal dann)

Ich bin ziemlich stinkig – wenig Engagement ist ja das Eine – sich ständig nur um das eine Kind zu kümmern auch – aber die knapp 4h Arbeitszeit am Nachmittag wach zu bleiben kann ich ja wohl erwarten.

Erst meint sie sie hätte nur 5 Minuten geschlafen – als ich ihr sage ich wäre schon länger da geht sie zum Angriff über. Schließlich müsse der Koboldzwerg Mittagschlafen – ob ich ihr das verbieten wolle? – und Koboldzwerg schläft mittags halt nur wenn die Mama sich daneben legt!

Der Tonfall macht deutlich dass sie sich im Recht fühlt und ich irgendwie komisch drauf bin…

Nach zu kommt ab

1. Juli 2009

und wenn eine Wintergartenfaltschiebetür (Kieler scheinen auf diese Falt-Klapp-Schiebe-Nummer zu stehen – bei Türen und bei Brücken) erstens abgeschlossen ist und zweitens dadurch nur mit beträchtlicher Gewalt aufzuschieben ist – WARUM tut man/frau es denn?

Vor allen Dingen wenn der Wintergarten a, schweineheiss ist und b, die Tür vom Wohnzimmer zum Wintergarten gut isoliert ist?

Antwort: „Damit die Kinder dort spielen können“.

„‘Die Kinder“ ? ähhhh- grosser Sohn hat sich wohl schon früh zum Lieblingskumpel verdrückt und kleiner Sohn beteuert auf heftigste dass er wirklich den ganzen Nachmittag mit seinem Freund im Garten gespielt hat (Spritzblume, Wasserschläuche, rumliegende Inliner etc. sind stumme Zeugen) – öhmmm…. kein weiterer Kommentar

Unterschiedliche Erziehungsansätze

29. Juni 2009

lassen hier die Frage von „Mein und Dein“ akut werden.

Tiina hat ihren Koboldzwerg gerade erst erfolgreich beigebracht, dass alles Spielzeug grundsätzlich ungefragt zu teilen ist und demzufolge es auch klaglos hinzunehmen ist, wenn andere Kinder das eigene Spielzeug ungefragt nehmen.

Wir stehen auf dem Standpunkt, dass immer erst der Besitzer gefragt wird, ob das Spielzeug benutzt werden darf (oder das Zimmer betreten werden darf) und eben auch ein „Nein“ hinzunehmen ist. Das gilt übrigens nicht nur für die Kinder, sondern auch wir versuchen, die Privatsphäre zu respektieren und z.B. zu fragen, ob wir in die Zimmer kommen dürfen.

Muss ich extra erwähnen, dass das reichlichst Konfliktstoff bietet? Die beiderseitige Sprachlosigkeit macht es nicht einfacher…..

Kinder und Konzerte – passt das?

22. Juni 2009

Jedes Land hat so seine speziellen Eigenheiten in der Kindererziehung und allgemein im Umgang mit Kindern.

S. – unsere Ex-Au-Pair aus Neuseeland hatte direkt nach uns einige Monate in Spanien als Au-Pair verbracht und war z.B. SEHR erstaunt über die späten Schlafenszeiten der Kinder dort.

Wir hingegen lernen gerade ein bisschen über Kindererziehung in Finnland – wenn denn Koboldzwerg einigermassen repräsentativ ist :-)

Anlass war die Frage von Tiina wo es denn hier Ohrschützer für Kinder gäbe?

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