Mit ‘Hausschwamm’ verschlagwortete Einträge

Man muss auch mal Glück haben

22. März 2009

Eigentlich war die Dachdämmaktion letztes Jahr im Oktober für insgesamt ca. 6 Wochen terminiert. Eigentlich…

Was dann passiert ist, finde sich unter „Haussanierung“ hier im Blog. Die Zimmerleute hatten auf der einen Seite in einer Gaube einen ausgewachsenen Hausschwamm gefunden. Dies hatte zu einer Ruck-Zuck-Abdeckung des gesamten Altbaus zwecks Entlastung des maroden Dachstuhls geführt.

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Spass am Bau oder „Finde die Veränderung“

17. März 2009

ohne weiteren Kommentar (der folgt sicher noch )

heute 12:00 Uhr

Wohnzimmerdecke von oben:

decke-von-oben

 

gleiche Zimmerdecke von unten:

decke-vor-durchbruch2

 

13:00 – vorweg: ausser ein paar Kratzern am Bein des unvorsichtigen Zimmermanns ist niemanden etwas passiert. Erstaunlicherweise ist unten auch nix getroffen worden. Hund war in einer anderen Ecke des Zimmers, kleiner Sohn war gerade rausgegangen und ich wollte gerade reingehen… da hat unser Schutzengel Überstunden gemacht!

 

decke-nach-durchbruch1

 

15:00 Uhr: inzwischen ist von oben gedämmt – Abdeckung des ganzen folgt gerade. DANACH werden wir uns um den Schaden innen kümmern:

decke-gedammt

 

Ich hab ja sonst keine Probleme :-)

 

PS: könnte sich bitte derjenige Leser outen der zum statistischen Ausgleich einen Altbau gekauft und diesen völlig planmäßig und problemlos saniert hat. Nur damit ich weiss, dass es theoretisch auch anders geht?

Nachisoliert

29. Januar 2009

So langsam wird´s was.  Entgegen meiner Befürchtungen musste nun doch kein Gerüst aufgebaut werden. Die Herren haben von innen nachisoliert – an den meisten Ecken konventionell mit Glaswolle.  Und zusätzlich haben wir jetzt von innen eine schöne neue Gewebebahn spendiert bekommen.

Passiert ist das ganze wohl weil wir ja – anders als ursprünglich geplant – nicht aufgedoppelt sondern angeflanscht hatten. Jedenfalls hatte *werauchimmervondenJungs* schlichtweg die Taschen zu knapp kalkuliert.

Typischer Fall von „dumm gelaufen“ . Jetzt isses jedenfalls in Ordnung (hoffe ich doch sehr) und ab Montag wird dann die Decke in *kleinerSohns* Zimmer aufgerissen. Das gibt wieder eine unglaubliche Schweinerei – aber danach wollen wir dem Jung die Decke nicht ganz wieder zumachen. Es bleibt eine Öffnung für die noch zu beschaffende Raumspartreppe und wir werden den Dachboden über seinem Zimmer abtrennen.

Ziel der ganzen Aktion ist neben einer hoffentlich schwammfreien Zimmerdecke eine zusätzliche kleine Kuschelecke im Dachboden.  Die Gelegenheit ist einfach zuuu günstig.

Und danach – danach ist hoffentlich der Altbau fertig – bis auf die Solarthermieanlage natürlich.

Seitdem die Jungs angeblich versucht hatten, die Solarpaneele aufs Gaubendach zu hieven und dabei „fast abgestürzt“ sind haben wir nix mehr gehört. Leider hat die an dem Tage durchgehend anwesende Marleen irgendwie gar nix von „jemandaufmDach“ mitbekommen – auch keine Leiterversuche etc.

Ziel bleibt trotzdem: Handwerkerfrei an Ostern (spätestens dann haben wir sowieso kein Geld mehr)

Eigentlich mag ich ja Baubesprechungen..

9. Januar 2009

zumindest auf die letzte hätte ich aber verzichten können.

Was wir schon befürchtet hatten, hat sich bei der eingehenden Besichtigung durch unseren Bauleiter und den Zimmermeister bestätigt. An einigen (vielen?) Stellen liegt das Gewebe für die eingeblasenden Isolierflocken nicht an den Balken an und somit können sich Kondenswasserstellen bilden.

Und wenn ich eins gelernt habe dann ist das:

Holz + Feuchtigkeit -> Hausschwamm

da wir ja nun die Sporen wohl nie aus dem Haus rausbekommen werden.

 

Die Herren wollen sich „etwas einfallen“ lassen. Heisst wohl zumindest teilweise wieder Gerüste aufbauen, Dach ab und einiges neu machen. Ostern als Zielmarke scheint im Moment sehr ambitioniert.

 

Herr Sanitär hat sich sicherheitshalber gar nicht erst blicken lassen…. Schließlich könnte ihn jemand auf die ímmer noch fehlende Solarthermieanlage und die daraus resultierende mangelhafte Steuerung ansprechen (oder auf ….xx…..) Wir haben beschlossen die Anlage (falls sie je fertig wird) von der Herstellerfirma abnehmen zu lassen.

Bin ein klitzekleines bisschen gefrustet – das werde ich morgen dann mit einer grossen Portion Möbelschwede bekämpfen.

Es fühlt sich ein bisschen wie aufgeben an..

14. November 2008

 wenn wir auch purer Vernunft nun dieses Wochenende kein Zimmer im oberen Stockwerk mehr nutzen.

Das Zimmer von *grosser Sohn* hat nun auch keine Heizung mehr, die Decke besteht nur noch aus einer alten Lattenlage und die Wände rechts und links bestehen nur noch aus alten *wasimmermanfrüheranstattGipskartonbenutzthat*. Es ist feucht und kalt dort, definitiv im Moment nicht nutzbar.

Den Zustand des oberen Bades hab ich ja mit dem Foto dokumentiert. Im Moment schützt nur eine Plane diese Öffnung, und durch die Ritzen der Badezimmertür pfeift es ordentlich rein.

Das kleine Zimmer ist zwar fast geschlossen – aber eben nur fast.

Dagegen kommt die Heizung (ja oh Wunder nach einem Riesentheater und der Drohung mit Auftragsentzug funktioniert die neue Heizung – nicht besonders gut – aber immerhin) in *kleiner Sohn*´s Zimmer nicht an…

Er schläft also heute auch bei uns. Töchterchen schläft bei einer Freundin (hoffe ich!), so dass wir auch notfalls in ihr Zimmer ausweichen können.

Bei meiner Schwester die in *kleinerkitschigerOrtindenAlpen* lebt, hat es gestern wohl geschneit. Wir hoffen das erste Mal seit Jahren auf einen warmen Winter.

 

Bis dahin gilt das inoffizielle Familienmotto:

„Einfach kann ja jeder!“

Neues vom Schwamm

7. November 2008

Nun ist die eine Seite fast fertig. Die Gaube ist neu konstruiert und nächsten Montag soll dort wieder das Fenster eingebaut werden und dass Zimmer wieder eine Decke bekommen. Dann könnten wir (mal wieder) alles tapezieren, streichen, Fussboden rein und Fussleisten rein. Dann wäre zumindest das „Kämmerchen“ wieder halbwegs fertig. Achja, eine Heizung müssen wir da auch wieder einbauen – da am alten Platz die Zuleitung die Abseitentür verdecken würde musste der Heizkörper auch umziehen.

Nach einer langen Diskussion der beiden beteiligten Zimmermanngesellen haben sie gestern nicht die zweite Gaubenseite begonnen, sondern eine Querseite mit dem Krüppelwalm.

Tja und heute morgen um halb acht war es dann soweit. Anruf unseres Bauing: Er stände gerade auf unserem Dach, ob wir mal hochkommen könnten?

Oben angekommen standen alle um einige freigelegte angefressene/zerfressene/nichtmehrexistierende Balken herum. DAS kannten wir ja schon – NEU war dass es diesmal nicht nur die Dachkonstruktion betrifft, sondern auch den Fussboden im Dach – sozusagen die halbe Decke von Sohnis Zimmer…

Das ist DAS Zimmer das wir im September neu mit Fussboden ausgestattet hatten, die Wände verspachtelt hatte und x-mal neu gestrichen hatten (einschließlich Heizung und Tür!) bis es richtig schön gemütlich war.

Dieses Wochenende muss er dort ausziehen. Alle Möbel werden umgelagert in andere Zimmer/die Garage und sein Bett kommt erst mal mit in unser Zimmer. Sein Fussboden wird dann mit Weichplatten abgedeckt und seine Decke auf einer Fläche von 6×2m abgerissen. Wir hoffen das das reicht. In der Deckenkonstruktion liegt nämlich massenhaft des um 1923 wohl beliebten Strohlehmgemisches und das ist befallen. Ebenfalls befallen sind natürlich auch die angrenzenden Mauersteine.

Eine Woche Arbeit und anschließend evtl. die gleiche Prozedur über dem anderen Jungszimmer – wenn nicht die gesamte Decke betroffen ist….

 

Und ich darf mich jetzt fühlen wie ein russischer Oligarch.. in einer halben Stunde mal so eben ca. 9000 Euro ausgegeben…So langsam wird es schwierig…

Und da man ja in allem etwas Gutes sehen soll: wenn wir schon alles offen haben, werden wir bei der Gelegenheit einen Heizungsstrang ins Dachgeschoss legen – so für alle Fälle..

Der Sonnenbalkon – oder neues vom Hausschwamm

25. Oktober 2008

So nu isses Samstag morgen und so langsam kommt System in die ganze Veranstaltung.

Gestern haben sich Göttergatte, unser begleitender Bauing. und der Zimmermann zusammengesetzt und mal Tacheles geredet. Der ganze Spass wird wohl knapp 30T extra Kosten. Schwiegervater hat schon Unterstützung signalisiert – da es sein Ex-Haus ist, finde ich das auch nicht übertrieben.

Die Gaube auf der Gartenseite ist jetzt komplett weg und die Wände zu den Abseiten sind jetzt auch raus. Die Dachboden über der Gaube ist ebenfalls entfernt. Wir haben jetzt einen 1a Sonnenbalkon!!

Das hat uns dann zwei zusätzliche Erkenntnisse beschert: Neuester Stand der Dämm-Technik war 1923 (Baujahr des Altbaus) wohl der reichliche Einsatz von Strohmatten und wir haben zwei sehr grosse Abseiten rechts und links vom kleinen Zimmer, die wir nicht wieder komplett zumachen werden. Da ja das Dach an dieser Stelle sowohl von innen als auch von aussen dicht sein wird, wird es wohl in Zukunft kleine Abseitentüren geben. Damit gewinnen wir Stauraum (immer gut) und können regelmäßig kontrollieren ob unser Freund der Schwamm wieder da ist.

Montag kommt dann die Gaube auf der Strassenseite dran. Das untere Bad ist (fast) fertig. Der Fliesenleger war unglaublich schnell und gründlich – der Sanitärmensch mal wieder weder noch. Den Auftrag für das obere Bad bekommt er jedenfalls nicht! (und vermutlich auch keine weitere Aufträge über unseren Bauing. )

Achja, einen Zeitrahmen haben wir jetzt auch: wenn wir vor Weihnachten wieder alles zu und betriebsfertig sind waren wir gut!

Wenn eine Katastrophe einen Namen bekommt…

21. Oktober 2008

… dann ist das in unserem Fall „HAUSSCHWAMM“.

Was gestern noch ein sehr heftiger Verdacht unserer Zimmerleute war, hat sich heute „dank“ eines Gutachters bestätigt.

Der gesamte untere Teil des Dachstuhl im „Altbau“ ist durch Schwamm zerstört.

Das heisst für uns das wir heute den Dachraum geleert haben und das Zimmerchen in der Gaube in dem wir bislang geschlafen haben, wieder ausgeräumt haben. Da dort seit heute auch alle Ziegel fehlen, dringt die Feuchtigkeit nun auch schon durch die Decke – die Tapeten sind nass und ich habe Eimer und Handtücher ausgelegt.

Morgen wird das gesamte Dach abgeräumt um die Last zu verringern und mit Planen eingedeckt. Dann sollen die Balken Stück für Stück ausgetauscht werden. Die Mauern auf denen die Balken auflagen, werden abgetragen bis ein Meter „gesundes“ Mauerwerk da ist.

Da in der zweiten Gaube im Obergeschoss das bislang einzige Bad liegt, hat unser Fliesenleger heute mit Hochdruck das untere Bad verlegt.. Morgen verfugt er und Freitag soll es fertig gestellt werden. Dann „kann“ auch die zweite Gaube abgerissen werden und wir haben dann im oberen Bad ein 3m x 3m Loch. Immerhin werden wir so wohl die hässliche gelbe Deckenverkleidung los!

Wenn wir gaaanz viel Glück haben, müssen wir die Zimmer der Jungs nicht abbauen – aber wer weiss.

Janna hat trotz mehrer Erklärungen anscheinend nicht wirklich mitbekommen was da auf uns alle zukommt – wie auch – ihre Eltern wohnen mit ihr in dem gleichen Haus seit sie geboren ist. Niemals umgezogen, niemals ernsthaft umgebaut etc…

Sie war aber sichtlich angenervt, als ich sie gebeten habe, den Besuch zweier Freundinnen Mitte November zu canceln. Ihr Freund kommt schon nächste Woche – da werden wir dann wohl irgendwie improvisieren – für eine Absage ist es wohl zu spät.

So werden wir im schlimmsten Fall nur die Küche, das völlig vollgepackte (und ich meine wirklich VÖLLIG vollgepackt!) Wohnzimmer, das hoffentlich neue kleine untere Bad und Töchterchens Zimmer für uns Fünf haben. Das Elternschlafzimmer werden wir jetzt versuchen am Wochenende fertig zu bekommen (es hat immer noch keinen Fussboden!) und Jannas Zimmer ist eine einzige Insel der Ruhe und Beschaulichkeit.

Allerdings wird es das auch bleiben müssen, denn das letzte was ich jetzt gebrauchen kann ist eine abreisende Au-Pair….und wenn Janna eins nicht ist, dann eine Improvisationsgöttin…

Drückt uns die Daumen, dass uns morgen nicht noch weitere „Überraschungen“ erwarten.