Zum Beispiel wenn sie mit der besten Freundin auf ein Wiesenfestival aufs Land zieht…
Da spiel ich dann auch mal Taxi zu besagter Wiese (muss doch sehen wo das ist und ob ich die Mädels dort lassen kann – sieht aber gut aus – Reggaemusik und reichlichst Jugendliche die SEHR gechillt aussehen) und spende das notwendige Zelt.
Gespräch zwischen mir und der Mutter von Marie- Sohnis Angebeteter – über dies und das und seit wann Sohni dort ein und aus geht.
Dazu muss man wissen, dass es keinen aber wirklich überhaupt keinen Grund gibt warum Sohni ausgerechnet durch Maries Strasse gehen muss. Für alle möglichen Anlässe gibt es schnellere, bessere, einfachere Wege. Ausserdem ist das Haus von Maries Familie ein bisschen individuell – es gibt jedenfalls keine Klingel.
Mariemama erzählt wie sie beim Müllrausbringen Sohni bei sich vor dem Haus sieht – Sohni anscheinend in Gedanken vertieft und zufällig dort lang spazierend :
Mariemama: „Hallo xxx was machst Du denn hier? “ (natürlich weiss sie es – aber ein bisschen Spass wollen Mütter schließlich auch haben)
Sohni“ Ich denke“
MM: „Und – ist es schwierig?“
Sohni – nach längerem Nachdenken: „Ja ziemlich“
MM: „Und- was überlegst Du?“
Sohni:“ Ich überleg gerade was wir heute für Hausaufgaben aufhaben“
MM:“ Du – da drin sitzt gerade eine und brütet über ihre Hausaufgaben – frag doch Marie“
Sohni:“ jaaaa – aber ich weiss doch nicht wo eure Klingel ist“
Manchmal kommt ein Naturtalent einfach zu spät auf die Welt…..
“ Nein *kleinerSohn* eine Karriere als „Monstergeräuscheimitator“ steht einfach nicht zur Debatte. Doch – Talent hasst Du eindeutig – nur sehe ich da einfach ein Problem mit dem Bedarf….“
Er ist nicht wirklich überzeugt und übt weiter ……gut dass wir nicht in einer hellhörigen Etagenwohnung wohnen (wie ich mit meinen 4 sehr aktiven Geschwistern – der an Migräne leidende Vermieter wohnte in der Wohnung unter uns – ging nicht lange gut)
Ich bin gaaaanz gelassen – ich ruhe in mir selbst – ich rege mich nicht ab – wo ist dieser verd*@x!’# Schlüssel hin – ich blei.be gelassen – echt – ganz in meiner Mitte RUHEND….. NEIN ICH REGE MICH NICHT AUF…..Hofschlüssel verzweifelt gesucht – letzte Sichtung nicht genau einzugrenzen… – letzter Nutzer schon…
Boah, ey an meiner Vorstellung als gelassenes buddhistisches Lotusblatt muss ich echt noch feilen…
Erkenntnisse des Wochenendes:
- andere nennen es zwei Regale an einer frisch gestrichenen Wohnzimmerwand – für uns ist der Beginn der Normalität
- Übersetzung Schwiegermutter – deutsch: wildromatisch heisst wuchernd , wildromantische Rosen heisst wuchert und pikst, ein bisschen zugewachsen heisst eine Ahornschonung roden…..aber: Kartoffelbeet ist fertig gerodet
- wenn man den Ik.ea-Iv.ar-Dschungel im Wintergarten abbaut findet man längst vermisste und längst ersetzte Möbelteile
- das Verschicken der Tochter des Hauses war eine absolut sinnvolle Aktion – die kann jetzt richtig gut Bad putzen und tut es auch!
- ich hätt gern ein bisschen Regen (vorzugsweise nachts zwischen zwei und drei Uhr) und dann könnts gerne wieder sonnig werden
waren die beiden kleinen Mädchen auf dem Rücksitz des Autos neben mir…. Vielleicht fünf und sieben Jahre alt. Papa fährt was schwedisches – älteres Modell. Seeehr solide – das Auto. Sein Fahrstil war mehr sportlich, so sportlich ein Feierabendkurzstau das eben zulässt.
Angeregt von einem Artikel bei tonari hier nocheinmal für alle die (genauso wie ich früher) NIIIEEE wissen, ob die Uhr nun vor- oder zurückgestellt wird hier eine Merkhilfe:
… anders kann man mein Einkaufsverhalten der letzten Zeit gar nicht erklären. Aber ich reagiere auf schlechte Nachrichten fast schon rituell mit dem Auffüllen der Vorräte – da schlagen wohl sehr sehr archaische Grundeinstellungen durch.